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Einsatz

Neue Vereinbarung zur Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen

Veröffentlicht: 18.12.2025
Autor: Maximilian Leppla

Die Stadt Frankenthal hat eine umfassende Vereinbarung zur Aufstellung und zum Einsatz von Schnelleinsatz- und Fachgruppen im Katastrophenschutz unterzeichnet. Vertragspartner sind die örtlichen Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), Malteser Hilfsdienst (MHD) und Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG).

Mit der nun unterzeichneten Vereinbarung wird diese bewährte Zusammenarbeit erstmals auch verbindlich, transparent und langfristig abgesichert. Ziel ist es, die bestehenden Strukturen rechtlich und finanziell auf eine klare Grundlage zu stellen und damit die Einsatzfähigkeit im Katastrophenschutz dauerhaft zu sichern.

Die Schnelleinsatz- und Fachgruppen kommen insbesondere bei Großschadenslagen oder Katastrophenfällen zum Einsatz. Sie übernehmen Aufgaben, die über den öffentlich-rechtlichen Rettungsdienst hinausgehen – etwa die medizinische Versorgung einer größeren Anzahl Verletzter, deren Abtransport in Kliniken, die soziale Betreuung Betroffener, die Einrichtung von Notunterkünften sowie die Versorgung von Betroffenen und Einsatzkräften mit Getränken und Verpflegung.

Der Regelrettungsdienst ist auf Individualmedizin ausgelegt und stößt bei einem sogenannten Massenanfall von Verletzten schnell an seine Kapazitätsgrenzen. Die bewährten Strukturen der Hilfsorganisationen ergänzen diesen Rettungsdienst seit jeher wirkungsvoll; die Vereinbarung sorgt dafür, dass dieses Zusammenspiel künftig noch klarer geregelt ist.

Erstmals werden Koordinations- und Führungsverantwortlichkeiten eindeutig festgelegt. Jede Hilfsorganisation übernimmt eine klar definierte Rolle innerhalb der Schnelleinsatz- und Fachgruppen. Gleichzeitig führt die Stadt ein transparentes und sachgerechtes Zuschuss- und Erstattungssystem ein, das Ausbildung, Ausstattung und Einsatzbereitschaft der ehrenamtlichen Kräfte unterstützt.

Der Abschluss der Vereinbarung ist das Ergebnis mehrmonatiger, konstruktiver Verhandlungen, die durch Bürgermeister Bernd Knöppel und Thomas Bader, Bereichsleiter Brand- und Katastrophenschutz und den Hilfsorganisationen, geführt wurden. Grundlage bildeten bewährte Vertragsmodelle benachbarter Kommunen wie Ludwigshafen oder dem Rhein-Pfalz-Kreis, die vergleichbare Vereinbarungen bereits seit Jahren anwenden.

Die Vereinbarung tritt mit der Unterzeichnung in Kraft und ist langfristig angelegt. Eine ordentliche Kündigung ist erstmals zum 31. Dezember 2028 möglich. Damit erhalten Stadt und Hilfsorganisationen Planungssicherheit.

Oberbürgermeister Dr. Nicolas Meyer richtet einen ausdrücklichen Dank an die Hilfsorganisationen und ihre ehrenamtlich Engagierten: „Auf die Hilfsorganisationen ist in Frankenthal jederzeit Verlass – bei Übungen genauso wie im Ernstfall. Ihr herausragender Einsatz, ihre Professionalität und ihre Verlässlichkeit sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Gesamtsicherheitsarchitektur unserer Stadt. Dieses Engagement verdient höchsten Respekt, Dank und Anerkennung.“

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